Der Nabu Dunningen unterstützt Personen bei der Neuanlage von Hochstämmen in allen drei Ortsteilen. 

 

Früher waren Streuobstbestände rings um jede Ortschaft, welche zunächst aus rein wirtschaftlichen Gründen gepflanzt wurden. In Baden-Württemberg sind noch die größten Bestände, allerdings mit starken Rückgangszahlen. Als Streuobst bezeichnet man Hochstämme von verschiedenen Obstsorten, wobei Äpfel und Kirschen den größten Anteil stellen.

 

Neben den wirtschaftlichen Interessen bilden Streuobstwiesen einen wichtigen Lebensraum für viele Pflanzen-, Insekten- und Tierarten und sie prägen unsere Kulturlandschaft. Neben der Umnutzung der Flächen ist vor allem die mangelnde Pflege ein Hauptgrund für den Rückgang, denn die Hochstämme erfordern einen regelmäßigen Arbeitseinsatz, damit sie lange und ertragreich erhalten werden. Ein weiteres Hauptproblem sind die Verbraucher welche meist nur nach dem Aussehen und nicht nach dem Geschmack einkaufen. Wichtig ist auch die richtige Sortenwahl und vor allem die Verwendung von „Alten Sorten“ wie z.B. Jakob Fischer, Brettacher oder Boskop, welche sich am besten für unser Klima eignen und vielseitig verwendet werden können. Die fachgerechte Pflanzung und der richtige Pflegeschnitt, vor allem in den jungen Jahren, sind sehr wichtig und man kann sich hier Rat von Obstbaumfachwarten einholen. 

 

Der Nabu Dunningen bezuschußt die Pflanzung von Hochstämmen im Rahmen eines Förderprogrammes von 1000,- €, wobei 50 Hochstämme in den drei Ortsteilen Dunningen, Seedorf und Lackendorf mit jeweils 20,- € gefördert werden. Für die Pflanzungen im Herbst 2019 besteht auch die Möglichkeit einer Sammelbestellung.

 

Interessenten melden sich bei Fam. Fischinger unter Telefon 07403-7477 oder per E-Mail unter info@nabu-dunningen.de.

 

Bild: Hannes Huber Streuobstwiese

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